Mountain Running

Mountain Running
Trail Richtung Meilerhütte (2374m)

Montag, 7. März 2016

Erneut stellvertretender Athletensprecher des Berglaufkaders

Anfang des Jahres stand die Wahl der Athletensprecher des deutschen Berglaufkaders auf dem Programm. Bei den Frauen wurde Monique Siegel gewählt, ich wurde als Athletensprecher für die Männer wiedergewählt. Im Gesamtergebnis bin ich künftig stellvertretender Athletensprecher. Über meine Wiederwahl bin ich überrascht, da ich ja letzte Saison aufgrund der Verletzung keine Wettkämpfe bestreiten und lediglich bei einigen Bergläufen als Zuschauer vor Ort sein konnte.
 
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Monique und Kurt König und wünsche dem gesamten Berglaufkader eine erfolgreiche Saison.

Hier geht's zum Bericht des DLV:
https://www.leichtathletik.de/news/news/detail/berglaeufer-haben-ihre-athletensprecher-gewaehlt/

Freitag, 19. Februar 2016

Die Tageszeitung "DER NEUE TAG" berichtet über meinen Weg zurück zum Leistungssport


Zeitungsbericht vom 19.02.2016
Medienhaus Der neue Tag
„Der neue Tag - Oberpfälzischer Kurier“
Autor: Josef Maier



Laufsport

Endlich geht's aufwärts für Korbinian Schönberger


Er war fast auf dem Gipfel seiner Karriere angelangt. Bergläufer Korbinian Schönberger war deutscher Vizemeister. Dann folgte der rasante Abstieg. Eine Verletzung verurteilte den Tännesberger fast eineinhalb Jahre zum Nichtstun. Jetzt ist er auf dem langen Weg zurück. Es geht aufwärts.
Dieser Marathon ist der fürchterlichste für jeden Laufbegeisterten: "Ich habe einen Ärzte-Marathon hinter mir", sagt Korbinian Schönberger. So ein Marathon kann Monate dauern, bis man am Ziel ist und jemanden findet, der einem helfen kann.

Insgesamt fast eineinhalb Jahre ist der Bergläufer aus Tännesberg (Kreis Neustadt/WN) nun schon außer Gefecht. Allmählich kommt er, der 2011 bei der Wahl unserer Zeitung zum Sportler des Jahres gekürt wurde, wieder zurück. Mit kleinen Schritten. An Wettbewerbe in ganz Europa, wo er vorher unterwegs war, denkt er aber noch nicht: "Ich war eineinhalb Jahre weg, da kommt es jetzt auf ein, zwei Monate auch nicht mehr an."


Bei Müller-Wohlfahrt


Der Schmerz im Adduktoren- und Leistenbereich kam schleichend. Irgendwann Mitte 2014. Schönberger war damals im Trainingslager des deutschen Berglauf-Nationalteams. Auf der Seiser Alm bekam er von den Schönheiten der Südtiroler Bergwelt nicht viel mit. "Es hat gezwickt", erzählt der 31-Jährige. Das Laufen fiel immer schwerer, bald ging nichts mehr. Die Ärzte standen vor einem Problem, verschiedene Diagnosen wurden gestellt. Gar ein Ermüdungsbruch im Schambein wurde vermutet. Anfang 2015 landete der Tännesberger in der Praxis von Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, dem Sportarzt schlechthin. Dessen Kollege, Dr. Jochen Hahne, lag mit seiner Diagnose richtig: Schambeinentzündung. Eine Verletzung, die vor allem eines erfordert: Ruhe.

"Sich nicht bewegen, nicht laufen zu können, war für mich ganz schwer", beschreibt Schönberger seine Stimmung in dieser Zeit. "Laufen ist eine Lebensphilosophie für mich." Er suchte Ablenkung, so gut es ging. "Ein bisschen half mir die Arbeit." Schönberger ist mittlerweile selbstständiger Landschaftsarchitekt und hat gut zu tun. "Ich wollte aber auch den Anschluss zu meinen Läuferkollegen nicht verlieren." Er besuchte Trainingslager, schließlich ist er auch Kader-Sprecher. "Einerseits hat es gut getan, die Jungs zu treffen. Andererseits hat es weh getan, wenn die an einem vorbeiliefen." Jetzt kann er selber schon wieder etwas joggen. "Ende September, im Kroatien-Urlaub habe ich damit begonnen." Es geht immer besser. Auch Skilanglauf im klassischen Stil hilft mir. "Im Winter war ich einige Tage im Bayerischen Wald. Beim Langlauf hole ich mir auch die Körperstabilität wieder." Er arbeitet fleißig, aber auch vorsichtig am Comeback.

Als er 2013 deutscher Vizemeister wurde und bei Klassikern wie dem Karwendelberglauf (Sieg) oder dem Osterfelder-Berglauf (Zweiter) stark präsentierte, hatte er viel in seinem Läuferleben erreicht. Schönberger hätte sich da schon allmählich sein Karriereende vorstellen können. Die Verletzung änderte seine Gedankengänge. So will der Tännesberger nicht aufhören. Zumal der 31-Jährige, der früher für die DJK Gleiritsch lief und jetzt für den SWC Regensburg startet, weiter Potenzial sieht. "Die besten Bergläufer sind alle um die 35."

Sich nicht bewegen, nicht laufen zu können, war für mich ganz schwer.
         Korbinian Schönberger


Arber das große Ziel

Ende April will er mit der Berglauf-Nationalmannschaft, zu der auch Maximilian Zeus von der DJK Weiden gehört, ins Trainingslager nach Bodenmais fahren. Ob er bis zu den deutschen Meisterschaften im August am Tegelberg (Neuschwanstein) schon wieder topfit ist, lässt er offen. Er hat ohnehin ein ganz anderes Ziel im Auge. "2017 werden die deutschen Berglauf-Meisterschaften am Arber ausgetragen. Da will ich unbedingt dabei sein." Und wenn Schönberger dabei ist, will er auch vorne mitmischen. Er merkt, er kann es schaffen. Es geht wieder aufwärts.





Schambeinentzündung:


Eine Schambeinentzündung, auch Pubalgia genannt, ist eine schmerzhafte, nicht-infektiöse Entzündung von Schambeinfuge, Schambeinknochen und in der Nähe befindlicher Strukturen wie Adduktoren und Bauchmuskulatur. Vor allem Leistungssportler sind davon betroffen. Eine Schambeinentzündung wird üblicherweise zunächst konservativ behandelt. Selten erfolgt ein operativer Eingriff. (mr)


Sonntag, 24. Januar 2016

Winter im Bayerwald

Vergangene Woche hatte es im Kälteloch Bayerns in Haidmühle bis zu -28°C, trockene Kälte und bis zu 1m Schnee. Das Wochenende stand nochmals ganz im Zeichen des Wintersports, bevor milde Südwestströmung dem Winter an den Kragen geht. Gut und gerne hätte es meinetwegen noch drei Wochen so bleiben können.
Fast wie zu alt
en Zeiten absolvierte ich 1100 hm Skibergsteigen am Dreisessel sowie 55 km Ski Langlauf mit knapp 900 hm bergauf. Und das beste - ich fühl mich gut :-D
Ich hoffe der Winter gibt heuer nochmal ein Comeback!
Die kommende Woche werde ich wieder meine Laufschuhe schnüren.

 






Sonntag, 17. Januar 2016

2016 - neues Jahr, neue Motivation, neue Ziele

Jetzt muss ich mich auch mal wieder zu Wort melden. Zunächst wünsche ich allen noch ein gutes neues Jahr und viel Freude am Sporteln.
Immer wieder werde ich gefragt wie es mir mit der Verletzung geht...Ab September 2015 wurde meine Verletzung, die mich zu einer fast 1,5 Jahre langen Wettkampfpause zwang, merklich besser, nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden medizinischen Betreuung durch Dr. Hahne von der Praxis Müller-Wohlfarth in München. Knackpunkt - vielleicht auch mental - war im Nachhinein betrachtet eigentlich der Kroatienurlaub mit täglich zwei Einheiten im Fitnessraum und den Schwimmeinheiten im Meer. Das war die Initialzündung, natürlich auch die physiotherapeutische Behandlung sowie die Termine beim Osteopathen.
Allmählich konnte ich die Lauferei wieder steigern, waren es zunächst maximal 4-5 km und in der Woche 20km, habe ich zu Weihnachten und zum Jahreswechsel die schneelose Zeit genutzt und bin viel gelaufen, natürlich noch nicht mit Tempotraining, aber mehrere Tage hintereinander 20-30 km und teilweise im Trailrunning-Geläuf waren doch eine erste Belastungsprobe die ich mit Bravour bestanden habe. Lustigerweise traf ich bei meinen Läufen mit Frank Schouren und Franz Prager zwei erfolgreiche Bergläufer.

Auch 2016 bin ich ein ASICS Frontrunner. Dafür bin ich dankbar, weil es nach meinem wettkampflosen Jahr 2015 nicht unbedingt selbstverständlich ist. Ich hoffe, dass ich mich heuer wieder entsprechend bei Wettkämpfen präsentieren kann!

Natürlich spukt es in meinem Kopf rum, was ich mir für 2016 für Ziele stecken solle. Momentan eigentlich gar keine, an Wettkämpfe denke ich noch nicht, vielleicht nehme ich mal in der Heimat zur Gaudi an einem Volkslauf teil, aber vor Mai werde ich mich mit dieser Thematik nicht wirklich befassen. Derzeit reicht es mir, einfach Spaß am Laufen zu haben, neue Strecken auskundschaften usw.
 
Dreisesselmassiv im Nebel
(c) Kilian Schönberger
 
30 km Runde mit Plöckensteiner See (BY/CZ/AUT)
 
 
 
 
 
 
 
Zum Glück kam vergangene Woche endlich der sehnsüchtig erwartete Winter und dieses Wochenende durfte ich bezaubernde Wintertage im Bayerischen Wald verbringen. Bei richtig schönem Winterwetter zählt der Winter sicher zu meinen Lieblingsjahreszeiten. Neben zwei Laufeinheiten absolvierte ich meine ersten Langlaufkilometer in diesem Winter. Gestern 20 km mit 400 Höhenmeter, zusammen mit dem Rosenheimer Spitzenläufer John Mooney, mehrfacher Berglauf-DM-Medaillengewinner, der mich zusammen mit seiner Frau im Bayerischen Wald besuchte und heute folgten nochmal 23 km Langlauf.
Die nächsten Tage sollen weitere Langlaufeinheiten in der Oberpfalz folgen, um das derzeitige Winterwetter in vollen Zügen zu nutzen. Und dann möchte ich mich step by step in Form bringen, mein Ziel ist nochmal zurückzukommen, ob es klappt, könnt ihr hier in den nächsten Monaten verfolgen...Keep on running!
 

Endlich Winter!

Welch ein Service :-D